Anti-Sklaverei-Kollektiv nimmt nach dem Abgang von Prinzessin Eugenie seine Arbeit wieder auf

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Das Anti-Slavery Collective (TASC), das 2017 von Prinzessin Eugenie mitbegründet wurde, hat seine erste öffentliche Erklärung seit ihrer Abreise im Januar 2026 abgegeben. Der auf Instagram geteilte Beitrag hebt den Zusammenhang zwischen gefälschten Waren und Zwangsarbeit hervor, ein zentrales Problem für die Wohltätigkeitsorganisation.

Fokus auf gefälschten Handel und Ausbeutung

Der Beitrag des Kollektivs enthält ein Foto und eine Bildunterschrift mit der Frage, ob Verbraucher über die Herkunft billiger gefälschter Produkte nachdenken. Darin wird erklärt, dass sich hinter niedrigen Preisen oft Systeme der Ausbeutung und der organisierten Kriminalität verbergen. Sarah Woodcock, CEO von TASC, hat diese versteckten menschlichen Kosten kürzlich mit Sky News besprochen, mit Unterstützung von The Anti-Counterfeiting Group und Wolverhampton Trading Standards.

Prinzessin Eugenies Abreise und Kontext

Eugenie trat im März 2026 von TASC zurück, da die Kontroverse um ihren Vater, Prinz Andrew, und seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein andauerte. Obwohl kein offizieller Grund genannt wurde, gehen viele Beobachter davon aus, dass der Skandal zum Abbruch ihrer Beziehungen geführt hat.

Warum das wichtig ist: Der fortgesetzte Betrieb des Kollektivs ohne Eugenie zeigt seine Widerstandsfähigkeit. Der Schwerpunkt der Wohltätigkeitsorganisation liegt weiterhin auf der Bekämpfung der Ausbeutung, auch wenn sich die königlichen Verbände verändern. Der Zeitpunkt ist wichtig, da die öffentliche Kontrolle über die königliche Familie – und damit auch über verbundene Organisationen – hoch ist.

Was kommt als nächstes?

Der Beitrag signalisiert, dass TASC seine Arbeit unabhängig von Eugenies Beteiligung fortsetzen wird. Dies deutet darauf hin, dass die Organisation über interne Stärke und breitere Unterstützung verfügt, die über ihre Gründungsmitglieder hinausgeht. Die Rückkehr des Kollektivs zum öffentlichen Engagement unterstreicht die Bedeutung der Bekämpfung von illegalem Handel und Zwangsarbeit, unabhängig von Führungswechseln.