Zwei Cardio-Trends haben in letzter Zeit meinen lokalen Trend erobert. Man sieht sie auf Fahrrädern gleiten oder in Gewichtswesten marschieren. Ich schaue ihnen bei meinem Sonntagslauf zu und frage mich: Soll ich mitmachen?
Beide sind wirkungsarm. Beide funktionieren. Aber möglicherweise ist eines für Ihre spezifischen Ziele besser geeignet.
Um den Lärm zu reduzieren, habe ich die Profis gefragt. Gab Reznik ist Cheftrainer bei Tone House. Dr. Laura A. Richardson ist Sportphysiologin an der University of Michigan. Und Alex Rothstein unterrichtet Sportwissenschaft am New York Institute of Technology.
Ihr Urteil? Es kommt darauf an. Wenn Sie jedoch auf der Suche nach reiner Ausdauer oder einer schnellen Gewichtsabnahme sind, bietet sich eine Option an.
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Cardio: Warum Radfahren durch Intensität gewinnt
Ausdauer ist der Punkt, an dem diese beiden Aktivitäten glänzen.
„Beide sind hochwirksam bei der Verbesserung der kardiorespiratorischen Ausdauer“, sagt Richardson.
Aber Radfahren hat die Nase vorn. Warum? Sie können eine höhere Herzfrequenz aufrechterhalten, ohne Ihre Gelenke zu belasten. Es ist einfacher, in Intervalle mit hoher Intensität zu trainieren. Diese Intensität steigert Ihre aerobe Fitness schneller als ein gleichmäßiger Spaziergang.
Reznik stimmt zu. Intervalltraining lässt sich einfach einfacher in das Radfahren integrieren. Du drehst dich. Du sprintest. Du erholst dich. Wiederholen.
Das Gehen mit Weste funktioniert immer noch. Aber täuschen Sie sich nicht und glauben Sie, dass das Gewicht automatisch einem härteren Training gleichkommt. Rothstein weist darauf hin, dass es auf das Tempo ankommt. Sie können nicht einfach mitschleppen, weil Sie zusätzliche Pfunde mit sich herumschleppen. Wenn Sie als Ausgleich für die Weste langsamer fahren, belasten Sie Ihr Herz-Kreislauf-System nicht. Behalten Sie das Tempo bei, sonst verschwenden Sie Ihre Zeit.
Kraftaufbau: Beides ist nicht der Goldstandard
Willst du größere Muskeln? Lassen Sie beide Ideen fallen.
Experten sind sich einig: Weder Radfahren noch Gehen mit Gewichtswesten sind ein guter Weg, um ernsthafte Kraftzuwächse zu erzielen.
Radfahren stärkt die Unterkörpermuskulatur. Ihre Quadrizeps, Kniesehnen und Waden übernehmen die schwere Arbeit. Dein Kern stabilisiert sich. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie den Widerstand erhöhen. Beim Radfahren mit hohem Widerstand wird die für das Radfahren spezifische Kraft aufgebaut. Sonst nichts.
Das Gehen mit einer Gewichtsweste erhöht die Belastung. Es fordert die Gesäßmuskulatur, die Beine und den Rumpf heraus. Ihr oberer Rücken arbeitet hart, um zu verhindern, dass Ihre Haltung einbricht. Aber die Kraftzuwächse sind gering. Sie helfen Ihnen, mit Gewicht zu gehen. Sie helfen Ihnen nicht unbedingt dabei, ein schweres Sofa vom Boden zu heben.
„Wenn Sie oft wandern oder mit dem Rucksack unterwegs sind, hilft das“, sagt Rothstein.
Ansonsten bleiben Sie beim Krafttraining. Es bleibt der Goldstandard für den Aufbau echter Muskeln. Diese beiden Aktivitäten stärken mit der Zeit die Beine, sind aber kein Ersatz für das Heben schwerer Gegenstände.
Gewichtsverlust: Zeit vs. Konsistenz
Beides hilft beim Abnehmen. Aber wie man es macht, ist unterschiedlich.
Beim Abnehmen kommt es letztlich auf eines an: ein Kaloriendefizit. Die konkrete Übung zählt weniger als die Energie, die Sie verbrennen.
Radfahren gewinnt jedoch an Effizienz. Sie können stärker pushen. Sie verbrennen mehr Kalorien pro Minute. Wenn Sie wenig Zeit haben, ist Radfahren Ihr bester Freund.
Aber Beständigkeit übertrifft jedes Mal die Intensität.
„Die effektivste Option ist die, die Ihnen Spaß macht“, sagt Reznik.
Wenn Sie das Fahrrad hassen, aber gerne mit zusätzlichem Gewicht laufen, entscheiden Sie sich für die Weste. Wenn Sie es tatsächlich tun, ist es die bessere Wahl. Keine theoretische Effizienz rettet Sie, wenn Sie nie auftauchen.
Das Urteil: Wählen Sie, was haften bleibt
Wie entscheiden Sie?
Einhaltung. Das ist das Schlüsselwort.
Welche Übung Sie auch immer mit Freude und Intensität machen, gewinnt. Rothstein bringt es auf den Punkt: Wenn man es konsequent macht, ist es wertvoll. Wenn Sie es überspringen, weil es langweilig ist, ist es nutzlos.
Richardson stellt fest, dass dieser Vergleich nicht wirklich etwas Besonderes ist. Es ist, als würde man fragen, ob Laufen besser ist als Schwimmen. Beide bauen Fitness auf. Der eine könnte sich leichter fühlen als der andere. Aber es sind nur Werkzeuge.
Der richtige Schritt? Wählen Sie diejenige aus, zu der Sie sich mehrmals pro Woche verpflichten möchten.
Ganz gleich, ob Sie mit zusätzlichen Pfunden drinnen drehen oder im Freien spazieren gehen, Sie stärken Ihre Gesundheit. Erwarten Sie einfach nicht, dass eine Gewichtsweste Sie in einen Powerlifter verwandelt. Und gehen Sie nicht davon aus, dass ein stationäres Fahrrad Ihre Ernährung verbessern wird.
Es ist keine Zauberei. Es ist einfach Arbeit.
Also, worauf warten Sie noch?
































